Neuerungen in ATHENA 2012
Neben den ergonomischeren Befehlsanordnungen auf der Benutzeroberfläche,
der Umstellung auf C#- Dialogboxen, sowie Griffen, die ATHENA Objekte
einfach verlängern, verschieben und umkehren können, gibt es
Weiterentwicklungen im 2D Bereich und umfangreiche Erweiterungen im 3D
Bereich.
Eine kleine Auswahl der Neuerungen:
Neue ATHENA-Ribbon-Gruppen
Schon in
ATHENA 2010 waren alle ATHENA-Befehle in Ribbons (Multifunktionsleisten)
organisiert. In ATHENA 2012 sind jetzt weitere Ribbon-Gruppen hinzugekommen,
mit denen direkt auf einzelne Normteilegruppen, Schraffurmuster und Layer zugegriffen
werden kann. Auch die Befehle aus der Menüdatei „ATH-User" und die
LogiKal-Befehle sind jetzt in der Ribbonleiste untergebracht.
2D-Konstruktion:
Neue
Griffe
Für
ATHENA-Objekte sind neue Griff-Typen hinzugekommen, die dem komfortablen Ändern
dienen. So kann jetzt z.B. ein Blechschenkel im gleichen Winkel verlängert
werden ohne den Winkel zu kennen (dreieckiger Griff) oder am Basispunkt eines
Teils geschoben werden (runder Griff). Bei 3D-Stäben zeigt ein Griff als Pfeil
die Richtung und wenn man ihn anklickt, wird die Richtung umgekehrt.
Fassadenansicht
In ATHENA
2012 wurde der seit vielen Jahren vorhandene Elementgenerator (Fassadenansicht)
überarbeitet. Es lassen sich jetzt schnell und einfach beliebige
Fassadenelemente über Dialogbox generieren und in die Zeichnung einfügen.
Wand
Mit dem
neuen Wandmanager können Sie Wände zusammenstellen, speichern und in
Zeichnungen einfügen. Der Wandaufbau kann aus mehreren Schichten bestehen und
lässt sich auch an einem freien Polylinienzug verlegen.
Weitere neue 2D-Befehle bzw. Ergänzungen
- Die ATHENA-Normteilebibliothek wurde wieder aktualisiert und erweitert, z. B. um „Gewindefurchende Schrauben, DIN 7500", MAGE-Schrauben, Fischer-Schrauben, Hilti-Schrauben, JORDAHL-Schienen. Aktuell stehen jetzt in ca. 80.000 echte Normteile zur Verfügung.
- Verdeckte Objekte, bzw. deren verdeckte Bereiche, können unsichtbar sein, oder die verdeckten Konturen werden auf einem bestimmten Layer (z. B. mit Linientyp gestrichelt) dargestellt.
- Mit einem neuen Befehl lassen sich Schnitte durch Element- und Fassadenansichten generieren.
- Im Dialog Elementansicht können nun auch u. a. Falztiefen, Einspannungen und Füllungen angegeben werden, deren Wirkung bei einer Schnittgenerierung sichtbar wird.
- Elementanischten lassen sich in Bibliotheken speichern.
- Füllungen (Gläser oder Paneele) können jetzt über die Griffe ganz einfach in der Länge verändert werden.
- Der Blechquerschnitt-Beschriftungsdialog erlaubt jetzt zusätzlich das Anhaken einer Kantungstabelle.
- Die Befehle Blechquerschnitt, Dämmung und Folie rufen Dialogboxen auf, die sich Einstellungen für das Zeichnen weiterer Objekte merken.
- Der Befehl zum Ändern von Beschriftungsmaßstäben bezieht jetzt auch Höhenkoten, Oberflächensymbole, Kantensymbole, Schweißnahtsymbole, Koordinatenbeschriftungen und AutoCAD-Beschriftungsobjekte mit ein.
- Für eine bessere Orientierung in sehr umfangreichen Zeichnungen mit mehreren Definitionen können alle zu einer Gruppe gehörenden Höhenkoten und abgerissenen Bemaßungen hervorgehoben werden.
- Die Objektbemaßung kann jetzt ein gültiges Modell (z.B. Modellglas) entsprechend der Modellbeschreibung bemaßen.
- Führungen lassen sich jetzt an der aktuellen Ansicht oder dem aktuellen BKS ausrichten.
- Eine Hilfslinie kann jetzt Winkel halbierend zwischen zwei Linien gesetzt werden.
- Das Versetzen von Hilfslinien kann jetzt mit Angabe von Abständen mehrere weitere Hilfslinien auf einmal erzeugen.
- Neue Schraffuren für Edelstahl und Silikon sind hinzugekommen.
- Unbenannte Blöcke können jetzt in benannte Blöcke überführt werden.
... und noch Vieles mehr!
3D-Konstruktion:
Wesentlich
höhere Arbeitsgeschwindigkeit in 3D
Jetzt
lassen sich durch den überarbeiteten 3D-Kern 3D-Konstruktionen in ATHENA 2012
im Vergleich mit der Vorgängerversion in bis zu 10-facher Geschwindigkeit
darstellen. Die Geschwindigkeit wird über die verschiedenen Ansichtsmodi
geregelt und die Anzeige von in der Zeichnung vorhandenen Kleinteilen, z. B.
Verbinder, kann an- und abgeschaltet werden.
Analyse
Achsmodell
Im
analysierten Achsmodell wird jetzt auch die Richtung der Stäbe angezeigt. Die
zur Richtungsanzeige verwendeten Kegel-Symbole lassen sich jederzeit wieder
deaktivieren. Durch Optimierung der Funktion ist sie nun auch in der Lage,
komplexere Achsmodelle zu analysieren.
Zuschnitt
und Stabverbindung bestimmen
Dieser Befehl
wurde umfangreich erweitert. Ein neuer Zuschnitt „Gehrungsstoß" wurde hinzugefügt. Es kann auch, je nach
Zuschnittsart, für jede Stoßfläche ein Abstand angegeben werden. Durch diesen
Abstand entsteht eine Fuge. Weiterhin gibt es jetzt unterschiedliche Modi je
nach Zuschnittsart, die es erlauben, die Ausführung des Zuschnitts zu
beeinflussen, z.B. Zuschnittsmodi: links Basis, rechts Fassade.
Auszug
Stab
In der
neuen Version wurden die ATHENA Stabauszüge erheblich erweitert. Sie können
frei konfiguriert werden, z. B. Ansichten, Maßstab, oder verdeckte Kanten.
Zusätzlich lässt sich definieren, ob die Bearbeitungszeichnungen in die
Zeichnungshauptdatei oder in separate DWG-Dateien abgelegt werden. Die
Zeichnungsköpfe der Planrahmen können vollautomatisch mit den Projektdaten
ergänzt werden.
Weitere neue 3D-Befehle bzw. Ergänzungen
- Für einen Zugewinn an Geschwindigkeit und Übersichtlichkeit können jetzt Bauteile von Stabbaugruppen in einem 3D-Modell ausgeschaltet werden, entweder in der ganzen Zeichnung oder innerhalb eines gewählten Bereichs.
- Ein neuer Befehl "Objekt scheren" stellt einen Stabquerschnitt mit den angegebenen Säge- und Neigungswinkeln dar und ist ideal z. B. zum Aufreißen der Kontur eines Riegelschifters auf einem Pfosten.
- Export CNC: Auswertungen von Stäben lassen sich als XML- oder NCW-Dateien exportieren und mit einer NC-Software dierekt an die Maschine geben.
- Export ERP: 3D-Modelle (Stäbe, Baugruppen und Füllungen) lassen sich in eine XML-Datei ausgeben, die dann mit dem ERP-System ERPlus von T.A. Project eingelesen werden kann, inkl. Artikelnummern verwendeter Normteile.
- Dem AutoCAD-Befehl „Extrusion" ähnlich erzeugt der neue Befehl „ATHENA-Extrusion" ein ATHENA-Solid, das sich komfortabel mit den Griffen bearbeiten lässt. Mit der Extrusion lassen sich einfach „Bearbeitungen" an Stäben erzeugen.
- Bearbeitungen, die mit der „ATHENA-Extrusion" oder „ATHENA-Bohrung" erzeugt wurden, können mit einer neuen Funktion ohne großen Aufwand an einem Stab angebracht werden. Mit einer "assoziativen" Variante des Befehls können Bearbeitungen über „Anordnung anwenden" bearbeitet oder entfernt werden.
- Zum Baugruppen-Manager sind weitere Ansichtsmöglichkeiten hinzugekommen, unter anderem auch eine 3D-Ansicht.
- Zuschnittskonturen müssen nicht mehr geberell gezeichnet werden, sondern können auch im Stabbaugruppen-Manager über die Dialogbox beeinflusst werden.
- Eine neue Funktion weist analysierten Achsen zwei anzugebende Stabbaugruppen mit separater Orientierung zu.
... und noch Vieles mehr!
LogiKal-Schnittstelle
- Mit einem neuen Befehl können LogiKal-Objekte in ATHENA importiert werden. Diese Objekte werden in ATHENA als Kopien abgelegt, Änderungen wirken sich in ATHENA aus. Die Objekte lassen sich in ATHENA auswerten, es ist keine Rückgabe zu LogiKal erforderlich.
- Die Darstellung von LogiKal-Elementansichten in ATHENA berücksichtigt nun Linientypen, die in LogiKal definiert sind, z. B. verdeckte Linien für Dreh-/Kippsymbole.
Unser Prospekt Neuerungen in ATHENA 2012 (PDF 0,6 MB) verschafft Ihnen einen Gesamtüberblick.